Für *Fensterputzer

Dating-Apps schüren Hoffnung aufs Feuer der Liebe, doch wischen und wischen wir aneinander vorbei. Wie ich vier Jahre lang lernte, schöne Dates zu haben – mit und trotz Tinder.

Von Anne-Lorraine Selke
Für *Aspiranten

Ob für Freelancer oder Hartz-IV-Empfänger – immer mehr Arbeit geht für unproduktive Maloche drauf: Jobs suchen, Lebenslauf updaten, sich pitchen und gucken, wo man bleibt. Könnten wir diese Zeit nicht sinnvoller verbringen?

Für *Pathologen

Auch der Mitteldeutsche Rundfunk will verzweifelt die Generation Y abholen und dreht eine Webserie über Tinder. Unseren Autor erinnert Findher leider an Formaldehyd. Die Serie trieft von Sexismus – und dann suchen die Boys auch noch „nach der großen Liebe“.

Für *Emojis

Handgeschriebene Liebesbriefchen wurden durch Supermatches ersetzt – da sieht es nicht allzu rosig aus für traditionelle Romantik. Doch ist sie deswegen gleich lieblos und leer, unsere Liebeskommunikation in Zeiten von WhatsApp und Co.?